7 raffinierte DIY Ideen fürs Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist deine Ruheoase, dein Wohlfühlort, deine Insel im Alltag, der Ort, wo du zur Ruhe kommst. Und zudem deine Persönlichkeit ausdrückt. Trifft das auch für dich zu? Oder meinst du, dass vielleicht noch etwas fehlt – ein wenig Pepp, ein optischer Kniff oder ein gewisser Wow-Effekt? Vielleicht helfen dir diese einfachen Tipps zum Selbermachen weiter!

1. DIY-Lampen

Richtig viel Pfiff hat eine originelle Pendelleuchte. Im Netz findest du tausende Ideen für DIY-Lampen – such einfach ein bisschen in einschlägigen Communitys, Foren, Blogs oder Pinterest-Boards. Du kannst mit nackten Glühbirnen arbeiten, die du um einen schönen Ast wickelst, du kannst Küchenutensilien (wie eine Reibe) oder Schlagzug-Becken zum Lampenschirm umfunktionieren, du kannst einfache Papierlampen mit angeklebten Federn aufhübschen … den Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

2. Indirekte Beleuchtung mit LED-Streifen

Die richtige Beleuchtung ist ein nicht zu unterschätzendes Gestaltungselement. Und mit der modernen LED-Technologie tun sich dafür noch mehr Möglichkeiten auf. Wenn du eine gemütliche Stimmung erzeugen willst, ist indirektes Licht das Mittel der Wahl. Bringe LED-Streifen verdeckt an den rückseitigen Kanten deines TV-Möbels, deines Sideboards oder Regals an, oder setze Lichtakzente hinter Bilderrahmen oder im Vitrinenschrank. Der Effekt verändert die Gesamtwirkung des Raumes beträchtlich!

3. Lass Pflanzen den Raum erobern

Wo stehen eigentlich deine Zimmerpflanzen? Die Zeiten, dass sie eine Randexistenz auf dem Fensterbrett geführt hatten, sind vorbei! Heute erobern sie Wände, Decken und Möbel. Suche nach Wandregalen, Hängeampeln oder raffinierten Blumenständern, wo sie ihren Platz finden, und statte den Raum mit mehr Grün aus. Ob Sukkulenten, Farne, Palmen, Begonien, Efeu oder Gliederkakteen … das Angebot ist reichhaltig. Großzügiger Raum für Pflanzen ist in jeder Hinsicht förderlich fürs Wohnklima und schafft Wohlfühl-Ambiente.

4. Schaffe Kuschelhöhlen mit Raumteilern

Weitläufige, offene Wohnküchen sind voll im Trend. Viele schwören auf den großzügigen Schnitt der Räumlichkeiten. Andererseits kann man sich in solchen Hallen auch etwas verloren fühlen. In diesem Fall empfiehlt es sich, große Regale als Raumteiler einzusetzen und eigene Bereiche abzutrennen, in die man sich zurückziehen kann. Wie jeder weiß, der sich als Kind Höhlen aus Matratzen gebaut hat, schaffen kleine abgetrennte Nischen ein Geborgenheitsgefühl. Und wenn man nicht den gesamten Raum mit einem Blick erfassen kann, wirkt er sogar größer.

5. Sideboard als Ausstellungsfläche nutzen

Ein Sideboard oder eine Kommode ist nicht nur ein prima Aufbewahrungsort, sondern bietet auch eine Oberfläche, die es zu nutzen gilt. Wie auf einem Podest finden hier Lieblingsstücke, Kunst, Tischleuchten oder – siehe oben – Zimmerpflanzen einen exponierten Standort. Deswegen solltest du ihn auch nutzen, denn hier kommen schöne Sachen voll zur Geltung. Achte darauf, dass du das Stück nicht mit Ramsch überfrachtest, sondern gezielt ein paar schöne Sachen auswählst, die im besten Falle stilistisch und farblich gut miteinander harmonieren. Tipp: Ein gerahmtes Bild, das nicht hängt, sondern auf einem Stauraummöbel steht, sieht man in diesem Zusammenhang gerade häufig in Einrichtungsmagazinen.

6. Selbst gemachter Wandschmuck

Drucke von der Stange kann sicher jeder kaufen. Eine persönliche Note bekommt dein Raum durch selbst hergestellte Bilder. Und keine Sorge, dafür muss man kein Dürer sein. Wenn du selbst mit Leinwand und Farbe experimentieren willst, finden sich viele Anregungen für DIY Ideen auf YouTube und in Magazinen. Daneben kannst du aber auch deine liebsten eigenen Fotografien ausdrucken und sie in einem schönen Rahmen richtig zur Geltung bringen. In Schwarzweiß wirken Fotos übrigens besonders dekorativ und kunstvoll. Alternativ kannst du dich auch an Computer-Collagen versuchen. Oder gepresste Pflanzen im Rahmen mit Passepartout aufhängen. Und da wären wir erst bei den Möglichkeiten, die Papier so bietet.

Auch mit Stoffen lässt sich ein schöner Effekt zaubern. Vielleicht gibt es ein Tuch, dessen Druck dir gefällt? Dann spanne es zwischen zwei Holzleisten auf und häng es an die Wand. Eine schöner Deko-Klassiker aus den Siebzigern, der im Zuge des Boho-Revivals auch heute wieder gerne gesehen ist, ist der Makramee-Wandbehang. Ob gekauft oder selbst geknüpft, bleibt dir überlassen.

7. Raum für immer wieder neue Dekoration schaffen

Eine weitere Möglichkeit, die Wände dekorativ zu nutzen, sind kleine Wandregale, würfelförmige oder einfache Wandboards. Die machen sich an sich schon sehr raffiniert. In und auf diesen kannst du die Deko immer wieder neu anordnen. Ob du Kunstobjekte, Vasen, Flohmarktfunde, Fotos, Plattencovers oder Pflanzen darin unterbringst, bleibt allein deiner Gestaltungslust überlassen. Es wird auf jeden Fall immer deinen Geschmack und deinen persönlichen Stil ausdrücken.

Nach demselben Prinzip funktionieren Bilderleisten: Diese werden an der Wand befestigt, und Fotos und Postkarten einfach eingesteckt. Mit einem Handgriff kommen neue Bilder hinzu oder werden ausgetauscht. So hast du eine lebendige und dynamische Galerie, die immer wieder ein neues Erscheinungsbild bietet.

Du siehst: Wer ein langweiliges Wohnzimmer hat, ist selbst schuld. Viel Spaß beim Gestalten!

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